Spielberichte Saison 2018/2019

Punktgewinn im Sauerland beim 2:3 gegen den RC Sorpesee

 

Die Zuschauer müssen sich bei den Gastspielen des VCO Münster auf einen langen Abend einstellen. Auch am vergangenen Samstag ging das Match wieder über fünf Sätze und endete erneut mit einer knappen 2:3-Niederlage (22:25, 25:15, 25:23, 20:25, 9:15) für den VCO Münster.

Stark ersatzgeschwächt war das Team von Trainer Christian Wolf am Samstag zum Spiel gegen den RC Sorpesee nach Sundern gereist. Neben den Langzeitverletzten Erika Kildau und Antonia Schmücker konnten auch Diagonalangreiferin Lynn Kosina und Zuspielerin Fiona Baker nicht eingesetzt werden. Dafür machte die fünfzehnjährige Kaia Baker als Libera ihr erstes Spiel in der dritten Liga und verdiente sich nach Spielende ein Sonderlob des Trainers.

 

Im ersten Satz konnte der VCO Münster beim 6:4 zunächst einen kleinen Vorsprung heraus spielen, ehe eine Aufschlagserie von Sorpesee-Angreiferin Laura Kemper die Gastgeberinnen mit 12:6 in Führung brachte. Kurz vor Satzende konnten die Münsteranerinnen den Rückstand noch einmal auf zwei Punkte verkürzen (20:22), doch die Gastgeberinnen ließen sich den 25:22-Satzgewinn nicht mehr nehmen.

 

Den zweiten Satz beherrschte der VCO dann fast von Beginn an. Mit Aufschlagserien von Marianna Sharafutdinova und Paula Schürholz baute Münster den Vorsprung auf bis zu zehn Punkte aus (23:13). Dann der Schockmoment: Bei einer Blockaktion verletzte sich die bis zu diesem Zeitpunkt stark spielende Mittelblockerin Carlotta Klemm am Knöchel und konnte nicht mehr weiter spielen. Für sie kam Katharina Haferkamp aufs Feld. Der Satzgewinn war aber nicht mehr in Gefahr, nach 25 Spielminuten beendete ein Aufschlagfehler der Gastgeberinnen den Satz zum 25:15 für den VCO Münster.

 

Der dritte Satz war über die gesamte Dauer ausgeglichen. Kein Team konnte mit mehr als drei Punkten in Führung gehen und die Zuschauer sahen viele lange Ballwechsel und unglaubliche Abwehraktionen auf beiden Seiten. Nach 25 Minuten verwandelte Marianna Sharafutdinova den ersten Satzball mit einem Servicewinner zum 25:23 für die Münsteranerinnen.

 

Auch der vierte Satz blieb lange Zeit spannend, beim 19:21 war für Münster noch alles drin. Aber mit einem starken Endspurt setzte sich der RC Sorpesee am Ende mit 25:20 durch.

 

Wieder musste der ungeliebte Tiebreak die Entscheidung bringen. Und der begann zunächst gut für das Team vom Bundesstützpunkt Münster. Doch nach der 5:2-Führung lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Beim Stand von 7:8 wurden die Seiten gewechselt, anschließend baute Sorpesee den Vorsprung weiter aus und verwandelte gleich den ersten Matchball zum 15:9.

Anschließend wählte Sorpesee-Trainer Julian Schallow Paula Schürholz zur wertvollsten Münsteraner Spielerin, VCO-Trainer Christian Wolf entschied sich für Sorpesee-Spielerin Franziska Franke.

 

Christian Wolf in der anschließenden Interviewrunde: „Wir haben aus der schwierigen Situation mit den verletzungsbedingten Ausfällen das Beste gemacht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ Neben den Ausfällen nannte Wolf als weitere Ursache für die knappe Niederlage die Unerfahrenheit seines jungen Teams in einer fremden Halle mit einem stimmungsvollen und lautstarken Publikum. Sicher war auch der Kräfteverschleiß ein Grund. Bis auf den verletzungsbedingten Wechsel im Mitelblock spielte der VCO praktisch in der gleichen Besetzung durch.

 

Vielen Dank an RCS-Physio Anne Schmitz, die sich sofort um unsere verletzte Spielerin Carlotta Klemm kümmerte. Hoffentlich ist Carlotta bald wieder fit!

 

Bis zum nächsten Spiel beim VfL Lintorf am 16. Februar kann der Akku wieder aufgeladen werden, dann soll endlich der zweite Sieg in der laufenden Saison her.

 

(Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 11.02.2019

Wieder eine knappe Niederlage - 2:3 beim TV Eiche Horn Bremen

 

Beim Spiel in Bremen musste sich das Team vom VCO Münster zum fünften Mal in dieser Saison erst im Tiebreak geschlagen geben. Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Match mit hervorragenden Abwehrleistungen auf beiden Seiten. Das zeigt auch das Verhältnis der Ballpunkte vom 113:112. Leider konnte unser Team eine 2:1-Satzführung nicht zum Sieg nutzen, die Satzergebnisse: 27:29, 26:24, 25:20, 22:25 und 12:15.

 

Mit einigen Personalsorgen war der VCO Münster nach Bremen gereist. Mehrere Spielerinnen waren während der Woche erkrankt, Diagonalangreiferin Lynn Kosina musste komplett passen und mit Kapitänin Antonia Schmücker (sie wurde erfolgreich an der Schulter operiert) fehlte auch die in den letzten Spielen stark verbesserte Libera. Ein geordneter Trainingsbetrieb war nicht möglich. Ohne etatmäßige Libera musste Trainer Christian Wolf seine Abwehrreihe etwas umbauen. Carlotta Klemm hatte sich zwar das Liberotrikot übergezogen, wurde aber nicht eingesetzt. Außenangreiferin Marianna Sharafutdinova rückte auf die Diagonale und übernahm zusammen mit Greta Klein-Hitpaß und Paula Schürholz die Annahme. Das funktionierte insgesamt schon ganz gut.

 

Im ersten Satz konnte der VCO zur Satzmitte mit 16:9 in Führung gehen, doch Bremen kämpfte sich zurück ins Spiel. Beim 19:19 war der Satz wieder ausgeglichen, es blieb spannend. Mit Pia Mohr am Aufschlag konnten die Münsteranerinnen einen 22:24-Rückstand in eine 25:24-Führung drehen. Bremen konterte und gewann den Durchgang schließlich mit 29:27.

 

Im zweiten Satz sahen die Zuschauer dann einen umgekehrten Satzverlauf: Diesmal ging der Gastgeber mit 20:14 in Führung und der VCO kämpfte sich wieder heran. Trotzdem hatte Bremen beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle. Doch beide Chancen wurden vergeben. Greta Klein-Hitpaß legte mit einem Ass zum 25:24 nach und ein Bremer Angriffsfehler beendete den Satz zum 1:1.

 

Der dritte Satz war bis zum 7:7 ausgeglichen, dann konnte der VCO mit Pia Mohr am Aufschlag den Druck erhöhen und ging mit 15:7 in Führung. Bremen kam zwar noch einmal auf 16:18 heran, nach einer Auszeit von Christian Wolf konnten sich die Münsteranerinnen aber wieder etwas absetzen. Ein Blockpunkt von Zuspielerin Marieke Zink brachte den ersten Satzball und Pia Mohr verwandelte mit einem Servicewinner zum 25:20.

 

Auch der vierte Satz blieb spannend. Einen 15:20-Rückstand konnte der VCO beim 22:21 fast wieder ausgleichen, aber am Ende machte Bremen die Punkte zum 25:22.

 

Damit musste erneut der Tiebreak die Entscheidung bringen. Da waren die jungen VCO-Spielerinnen wohl etwas übermotiviert, schnell lagen sie mit 0:4 im Rückstand. Beim Seitenwechsel lag unser Team mit 2:8 schon aussichtslos zurück. Trotzdem wurde kein Ball verloren gegeben und der Abstand noch einmal verkürzt. Aber nach zwei Stunden Spielzeit verwandelten die Bremerinnen den ersten Matchball zum 15:12.

 

Bedenkt man die Umstände, so muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Besonders in der Abwehr zeigten beide Teams teilweise fantastische Reaktionen und die Zuschauer sahen viele lange Ballwechsel. Trainer Christian Wolf freute sich, dass die Spielvariante ohne Libera so gut funktioniert hat und ärgerte sich nur über den knapp verlorenen ersten Satz. Auch von Bremens Trainer Marcus Lenz erhielt des Team vom Bundesstützpunkt Münster viel Lob für die gute Leistung.

 

Am 9. Februar ist der VCO Münster zu Gast beim RC Sorpesee.

 

 

 

(Michael Eyinck)

 

Erster Saisonsieg beim TV Cloppenburg

 

Guter Start ins neue Jahr für den VCO Münster: Nachdem es in den vergangenen vier Spielen jeweils nur zu einem Punkt gereicht hatte, gelang den Münsteranerinnen beim glatten 3:0-Sieg gegen den TV Cloppenburg der erste 3-Punkte Erfolg der laufenden Saison. Nur im zweiten Durchgang mussten die VCO-Spielerinnen um den Sieg bangen, bewiesen aber beim 19:24-Rückstand Nerven und drehten den Satz noch zum 26:24-Satzgewinn. Den ersten und dritten Satz gewannen die Gäste mit 25:18 und 25:20 etwas deutlicher.

 

Mit einem guten Gefühl war das Team von Bundesstützpunkttrainer Christian Wolf zum Auswärtsspiel nach Cloppenburg gefahren. Schon während des Trainingsaufenthalts beim VCO Dresden zu Jahresbeginn hatte der Trainer deutliche Fortschritte bei seinem Team beobachtet, was auf den ersten Erfolg in der laufenden Saison hoffen ließ.

 

Das Match begann zunächst ausgeglichen, ehe Greta Klein-Hitpaß den VCO mit einer Aufschlagserie bis auf 10:5 in Führung brachte. Diesen Rückstand konnten die Cloppenburgerinnen nicht mehr entscheidend verringern. Nach 26 Spielminuten verwandelte Lynn Kosina den zweiten Satzball zum 25:18.

 

Der zweite Satz begann mit einem 0:4-Rückstand für unser Team. Erst zur Satzmitte kamen die Mädels vom Bundesstützpunkt Münster wieder heran. Aber eine Aufschlagserie von Cloppenburgs Carina Mählmeyer brachte die Gastgeberinnen mit 22:15 fast uneinholbar in Front. Kurze Zeit später hatte der VCO Münster beim 19:24 fünf Satzbälle gegen sich und kaum jemand glaubte mehr an einen Satzgewinn für die Gäste. Doch der VCO gab nicht auf und mit der inzwischen eingewechselten Marieke Zink am Aufschlag wurden auch die unmöglichsten Bälle in der Verteidigung geholt und in Punkte verwandelt. Nach 29 Spielminuten beendete ein Cloppenburger Angriffsfehler den zweiten Satz.

 

Im dritten Satz spielten beide Teams lange Zeit auf Augenhöhe. Eine zwischenzeitliche 16:11-Führung des VCO Münster konnte der TV Cloppenburg beim Spielstand von 20:20 wieder ausgleichen. Doch wieder bewies der VCO Nervenstärke. Greta Klein-Hitpaß punktete im Sideout und machte anschließend mit ihren gefährlichen Aufschlägen alles klar. Ein Cloppenburger Angriffsfehler zum 20:25 beendete den Satz und damit das Spiel. Nach insgesamt 83 Spielminuten bejubelten die Münsteranerinnen den ersten Saisonsieg.

 

Nach Spielende war Trainer Christian Wolf insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen und bemängelte nur den schwachen Start im zweiten Satz. Wolf: „Die Spielerinnen haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und die Fehlerquote gegenüber den vergangenen Spielen reduziert. Das war letztlich der Schlüssel zum Erfolg.“

 

Am kommenden Wochenende ist der VCO Münster zu Gast beim TV Eiche Horn Bremen. Dort soll der Aufwärtstrend natürlich fortgesetzt werden.

 

 

(Michael Eyinck; Foto: Luisa Beining)

 

veröffentlicht: 15.01.2019

Erneuter Punktgewinn für den VCO Münster beim 2:3 gegen den ASV Senden

 

Im vierten Spiel in Folge haben die Spielerinnen vom Bundesstützpunkt Münster einen Punkt aus der gegnerischen Halle entführt. Beim umkämpften 2:3 (25:20, 25:23, 21:25, 23:25 und 9:15) verpasste der VCO den ersten Saisonsieg nur knapp.

Vor den Augen von Juniorinnen-Bundestrainer Manuel Hartmann zeigten unsere Spielerinnen vor allem in kämpferischer Hinsicht ein gutes Spiel und ließen sich auch von Rückständen nicht beeindrucken.

 

Der Bundestrainer besuchte in dieser Woche den Bundesstützpunkt in Münster und war auch Gast beim Spiel im nahegelegenen Senden.

 

Das Team von Trainer Christian Wolf war durch einige Verletzungen etwas reduziert. Zuspielerin Fiona Baker musste mit Rückenproblemen passen. Für die Langzeitverletzte Erika Kildau übernahm erneut Kapitänin Antonia Schmücker den Liberopart und auch Paula Schürholz konnte nur kurz in der Annahme eingesetzt werden.

 

Nach ausgeglichenem Beginn konnte der ASV Senden im Satzverlauf mit 17:13 in Führung gehen. Die Auszeit von Christian Wolf zeigte aber Wirkung und der VCO kämpfte sich mit guten Aufschlägen und einer starken Abwehrleistung wieder heran. Beim 20:19 lagen die Münsteranerinnen erstmals in Führung und ließen in der Folge nur noch einen Sendener Punkt zu. Die beim Spielstand von 22:20 zum Aufschlag eingewechselte Pia Mohr hatte mit einem Servicewinner und zwei weiteren gefährlichen Aufschlägen großen Anteil am Satzgewinn. Nach 25 Spielminuten verwandelte Lynn Kosina den ersten Satzball zum 25:20.

 

Auch im zweiten Satz ein ähnliches Bild: Der ASV ging zwischenzeitlich mit drei Punkten in Führung, der VCO kämpfte sich aber wieder heran. Erst zum Satzende konnte Senden mit 23:19 eine deutliche Führung herausspielen. Doch nach erfolgreichem Sideout zum 20:23 ließ der VCO mit Zuspielerin Marieke Zink am Aufschlag keinen Sendener Punkt mehr zu. Marianna Sharafutdinova verwandelte gleich den ersten Satzball mit einem raffinierten Lob zum 25:23.

 

Nicht so gut lief es im dritten Satz. Senden lag schnell mit bis zu fünf Punkten in Führung und gewann den Durchgang mit 25:21.

 

Auch den vierten Satz dominierte zunächst der Gastgeber, der ASV lag beim 12:6 schon mit 6 Punkten in Front. Die VCO-Spielerinnen gaben aber nie auf und konnten mit Carlotta Klemm am Aufschlag zum 22:22 ausgleichen. Leider wurde das folgende Aufschlagass von Klemm vom Schiedsgericht nicht gegeben und so ging der ASV wieder in Führung. Einen Satzball konnte der VCO in der Folge noch abwehren, ein Münsteraner Aufschlagfehler beendete den Satz zum 25:23 für den ASV.

 

Im abschließenden Tiebreak konnte Senden den Druck noch einmal steigern. Besonders die Aufschläge von Leonie Hartmann bekamen die Münsteranerinnen nicht in den Griff und nach insgesamt 112 Spielminuten verwandelte ASV-Spielerin Emira Peci mit einem Servicewinner den ersten Matchball zum 15:9 für den ASV Senden.

Nach einer kurzen Weihnachtspause fährt der VCO Münster zu Beginn des neuen Jahres zu einem Trainingsaufenthalt nach Dresden zum dortigen Bundesstützpunkt. Das nächste Meisterschaftsspiel steht am 13. Januar 2019 beim TV Cloppenburg auf dem Spielplan.

 

Bis dahin wünscht der VCO Münster allen Leserinnen und Lesern Frohe Weihnachten und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2019!

 

(Michael Eyinck; Fotos: DVV, Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 18.12.2018

Punktgewinn beim Tabellenzweiten BSV Ostbevern –

der VCO Münster entführt einen Punkt aus der Beverhalle

 

In einem spannenden und heiß umkämpften Spiel musste sich das Team vom Bundesstützpunkt Münster erst im Tiebreak geschlagen geben und lieferte den favorisierten Gastgeberinnen beim 25:13, 21:25, 13:25, 25:20 und 9:15 vor 150 Zuschauern einen großen Kampf.

 

Mit diesem Ergebnis hatten beim VCO Münster im Vorfeld wohl nur wenige gerechnet, denn durch die Verletzung von Libera Erika Kildau und die Erkrankung von Marianna Sharafutdinova war Trainer Christian Wolf gezwungen, sein Team gegenüber den letzten Spielen umzubauen. Für Erika Kildau übernahm die angeschlagene Diagonalangreiferin Antonia Schmücker den Liberapart. Die verbliebenen VCO-Spielerinnen glichen die Ausfälle aber durch eine starke kämpferische Leistung aus und hatten durchaus Siegchancen.

 

Das Abtasten im ersten Satz dauerte nur kurz, dann konnten sich die Münsteranerinnen mit gefährlichen Aufschlägen und einer starken Angriffsleistung immer weiter absetzten. Ostbevern hatte große Probleme in der Annahme und der VCO holte mit riesigem Einsatz in der Abwehr auch die schwierigsten Bälle, um dann im Angriff zu punkten. Der deutliche 25:13-Satzgewinn war die logische Folge.

 

Auch im zweiten Satz blieb der VCO am Drücker und lag lange Zeit mit bis zu vier Punkten in Front. BSV-Trainer Dominik Münch reagierte und brachte mit Carolin Auen, Maren Flachmeier und Sabrina Roer gleich drei neue Spielerinnen aufs Feld - zunächst ohne Wirkung. Münster hatte beim 21:17 noch einen komfortablen Vorsprung. Aber nach erfolgreichem Sideout Ostbeverns bekam der VCO große Probleme in der Annahme. Mit Carolin Auen am Aufschlag ließ Ostbevern beim 25:21- Satzgewinn keinen weiteren VCO-Punkt zu.

 

Im dritten Satz lief der VCO dann von Beginn an einem Rückstand hinterher. Die Zuschauer sahen viele packende Ballwechsel, bei denen aber meist die Gastgeberinnen am Ende jubelten. Immer wieder konnte sich Wiebke Silge im Schnellangriff durchsetzen und Ostbevern gewann den Satz deutlich mit 25:13.

Das Team des VCO hakte den Satzverlust aber schnell ab und war im vierten Satz wieder hellwach. Jetzt klappten die Aufschläge wieder wie zu Beginn des Spiels. Carlotta Klemm war mit drei direkten Aufschlag- und drei Angriffspunkten erfolgreich und trug damit entscheidend zum 25:20-Satzgewinn bei.

 

Zu Beginn des Tiebreaks war es dann wieder Carolin Auen, die mit ihren gefährlichen Aufschlägen für Probleme im Münsteraner Annahmeriegel sorgte. Erst beim Rückstand von 0:6 gelang dem VCO der erste Punkt. Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Das Stützpunktteam hielt jetzt zwar wieder gut mit, die Gastgeberinnen kamen aber nicht mehr wirklich in Gefahr, das Spiel noch zu verlieren. Nach 109 Spielminuten verwandelte BSV-Kapitänin Sophia Eggenhaus den zweiten Matchball zum 15:9.

 

BSV-Trainer Dominik Münch sparte nach dem Spiel nicht mit Anerkennung für die Gäste und sprach von einem „sehr attraktiven Spiel“ auf einem „phasenweise sehr hohen Level“. Auch VCO-Trainer Christian Wolf sah in vielen Bereichen einen Aufwärtstrend seiner Mannschaft. Positiv zu vermelden: Kristi Kubešová hatte im dritten Satz ihren ersten Einsatz in der dritten Liga und Luisa Beining kehrte nach vierwöchiger Verletzungspause im fünften Satz aufs Spielfeld zurück.

 

Hier noch der Hinweis auf eine Terminverschiebung: Das für den 15. Dezember 2018 geplante Spiel in Senden muss leider verschoben werden, da der VCO Münster zu diesem Termin mehrere Spielerinnen zu einem Nationalmannschaftslehrgang abstellt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

(Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 20.11.2018

Der VCO Münster verpasst den ersten Saisonsieg knapp

 

Beim Spiel in Emlichheim konnte der VCO einen 2:1-Satzvorsprung nicht zum Sieg nutzen. Die Münsteranerinnen verloren knapp mit 2:3 (25:14, 16:25, 25:21. 16:25, 12:15) und mussten sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Die 128 Zuschauer sahen ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen beider Teams, in dem sich die routinierteren Gastgeberinnen erst in der spannenden Schlussphase den Sieg sicherten.

 

Nach einer anstrengenden Trainingswoche mit zwei Testspielen über fünf Sätze gegen die belgische U18-Nationalmannschaft in Vilvoorde (Belgien) ging es für unser Team am vergangen Sonntag beim SCU Emlichheim II wieder um Punkte in der 3. Liga West.

 

Gleich zu Beginn des Spiels zeigte sich der VCO Münster hellwach. Mit guten Aufschlägen und einem überragenden Angriff wurde der Gegner förmlich überrollt. Nach 21 Spielminuten blockte Zuspielerin Marieke Zink einen Emlichheimer Angriff zum klaren 25:14-Satzgewinn.

Im zweiten Satz fand Emlichheim dann besser ins Spiel. Besonders im Aufschlag machten die Gastgeberinnen jetzt viel Druck. Gleichzeitig stieg beim VCO die Fehlerquote und Emlichheim gewann den Satz mit 25:16.

 

Im dritten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor Satzende stand es 21:21. Zwei Emlichheimer Angriffsfehler brachten das Team vom Bundesstützpunkt Münster mit 23:21 in Führung. Die letzten beiden Punkte zum 25:21 erzielte Marieke Zink mit zwei Servicewinnern.

 

Zu Beginn des vierten Satzes konnte unser Team zunächst den Rückenwind aus dem gewonnenen dritten Satz mitnehmen und ging schnell mit 6:2 in Führung. Doch jetzt kämpften sich die Gastgeberinnen zurück ins Spiel und gewannen den Durchgang am Ende klar mit 25:16.

 

Im entscheidenden Tiebreak lag der SCU schon mit 10:7 in Führung, ehe der VCO den Rückstand mit Marieke Zink am Aufschlag in eine 12:10-Führung drehte. Dann war wieder Emlichheim am Zug und punktete bis zum 13:12. Ein Angriffsfehler des VCO beendete nach 108 Spielminuten das Spiel zur am Ende etwas unglücklichen 2:3-Niederlage.

 

Im Tiebreak hat wohl auch die größere Routine beim Gegner den Unterschied ausgemacht. Immerhin standen auf Emlichheimer Seite mehrere Spielerinnen mit Zweitligaerfahrung auf dem Feld.

In den künftigen Spielen gilt es, die schlechten Phasen im Spiel zu reduzieren und auf die guten Leistungen besonders im ersten und dritten Satz aufzubauen. Im nächsten Spiel wartet wieder ein starker Gegner auf das Team vom VCO Münster: Am Sonntag, 18.11.2018, um 16 Uhr sind wir zu Gast beim Tabellenzweiten BSV Ostbevern.

 

(Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 05.11.2018

 

Der VCO Münster punktet gegen VC Allbau Essen

 

Am Tag der Deutschen Einheit hat der VCO Münster in seinem zweiten Spiel in der 3. Liga den ersten Punkt eingefahren. Das Match gegen den aktuellen Tabellenzweiten entwickelte sich zu einem wahren Krimi, den die VCO-Mädels letztlich knapp mit 2:3 Sätzen verloren, sich dabei aber den ersten Punkt in dieser Saison sicherten.

 

Beide Teams gingen mit erheblichen Verletzungssorgen in die Partie. Dennoch entwickelte sich bereits im ersten Satz ein intensiver Vergleich. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und so ging es über die Spielstände 10:10 und 19:19 in die entscheidende Phase des ersten Satzes. Hier konnten die Gastgeberinnen zunächst auf 23:20 davon ziehen. Nach einer Auszeit von Trainer Christian Wolf gelang den Münsteranerinnen der Ausgleich (23:23). Nach der Abwehr eines Satzballs bot sich den VCO-Mädels sogar die Chance auf den Satzgewinn (25:24). Der VC Allbau Essen konterte, konnte seinerseits aber zwei weitere Satzbälle nicht nutzen. Schließlich beendeten die Münsteranerinnen unter großem Jubel den ersten Satz mit 29:27.

 

Im zweiten Satz setzten sich die Gastgeberinnen gleich zu Beginn deutlich ab, so dass Christian Wolf seine zweite Auszeit bereits beim 3:10 nehmen musste. Dieser Satz ging dann deutlich mit 25:15 Punkten an die Gastgeberinnen.

 

Ein anderes Bild im dritten Satz. Beim 11:11 waren beide Teams gleichauf, ehe die Essenerinnen mehr zulegen und den Satz mit 25:17 für sich entscheiden konnten.

 

Der vierte Satz entwickelte sich zu einem wahren Kopf-an-Kopf-Rennen. Beim Stand von 20:20 waren beide Teams gleichauf, ehe die VCO-Mädels einen 5-Punkte-Lauf hinlegen konnten und diesen Satz mit 25:20 für sich entschieden. Damit war der erste Punktgewinn in der 3. Liga für den VCO Münster erreicht.

 

Auch der entscheidende Tie-Break war hart umkämpft. Beim Spielstand von 8:6 für die Gastgeberinnen wurden die Seiten gewechselt, ehe sich der VCO eine 11:10-Führung erarbeiten konnte. In dieser Phase war das Momentum dann allerdings auf Seiten der Gastgeberinnen, die mit dem fünften Punkt in Folge den Satz mit 15:11 für und somit das Spiel nach 126 Minuten für sich entscheiden konnten.

Zur MVP auf Seiten des VCO Münster wurde unsere Libera Erika Kildau gewählt.

 

 

Für die Spielerinnen des VCO Münster bietet sich nun bis zum nächsten Spiel am 4. November in Emlichheim die Möglichkeit, die Verletzungen auszukurieren. Ferner ist für Ende Oktober/Anfang November ein mehrtägiger Trainingsaufenthalt in Belgien geplant.

 

 

(Fotos: Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 04.10.2018

Knapp am Punktgewinn vorbei –

1:3-Niederlage gegen die SSF Fortuna Bonn

 

Im ersten Spiel in der 3. Liga West konnte der VCO Münster gegen die heimstarken Bonnerinnen über lange Strecken mithalten und verlor die Begegnung knapp mit 24:26, 18:25, 25:22 und 18:25.

 

Das Spiel in der Bonner Hardtberghalle konnte erst mit 30 min Verzögerung angepfiffen werden, da sich die Anreise unseres Teams durch die kurzfristigen Autobahnsperren wegen des Erdogan-Besuchs in Köln um über 2 Stunden verzögerte. Davon ließen sich unsere Spielerinnen aber nicht beeindrucken und lagen zu Beginn des 1. Satzes schnell mit 7:3 in Front. Erst langsam fand der Gastgeber ins Spiel und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum Satzende konnte sich keine Mannschaft absetzen. Den ersten Satzball der Bonnerinnen konnte der VCO noch zum 24:24 abwehren, doch die nächsten 2 Punkte zum Gewinn des 1. Durchgangs machten die Gastgeberinnen.

 

Im 2. Satz erwischte Bonn dann einen guten Start und lag schnell mit 5:0 in Führung. Auch im weiteren Satzverlauf behielten die Gastgeberinnen die Oberhand und setzten sich bis auf 21:12 ab. Die Münsteranerinnen gaben aber nicht auf und konnten noch auf 18:24 verkürzen, ehe ein Angriffsfehler des VCO den Satz beendete.

 

Umgekehrtes Bild zu Beginn des 3. Satzes: Der VCO ging zunächst durch eine Aufschlagserie von Lynn Kosina mit 9:4 in Führung. Aber langsam kämpfte sich Bonn wieder heran und bei einer 20:16-Führung der Gastgeberinnen sah es nach einem klaren 3:0 aus. Doch dann spielt fast nur noch der VCO. Auf die starken Aufschläge von Katharina Haferkamp fand Bonn keine Antwort. Zwei wichtige Punkte der eingewechselten Antonia Schmücker und zwei Bonner Angriffsfehler beendeten den Durchgang zum umjubelten Satzgewinn für die Münsteranerinnen.

 

Auch der 4. Satz war lange Zeit ausgeglichen. Erst zum Satzende unterliefen dem VCO einige Annahme- und Angriffsfehler und Bonn gewann den Durchgang am Ende deutlich mit 25:18.

 

Als wertvollste Spielerin des VCO wurde nach Spielende Zuspielerin Marieke Zink ausgezeichnet, als beste Spielerin des Gastgebers wählte VCO-Trainer Christian

Wolf SSF-Angreiferin Maike Bertram.

 

Trainer Wolf ärgerte sich natürlich genau wie sein Team über die vergebene Punktchance, war aber mit dem ersten Spiel seiner Mannschaft phasenweise schon ganz zufrieden. Er setzte alle 12 mitgereisten Spielerinnen ein, ohne dass es zu einem Bruch im Spiel kam. Besonders erfreulich war das Comeback von Kapitänin Antonia Schmücker, die nach langwieriger Schulterverletzung, wenn auch noch sehr dosiert, wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

 

Am 3. Oktober ist der VCO Münster zu Gast beim VC Allbau Essen, einem Topteam der 3. Liga West. Auch in diesem Spiel werden die VCO-Spielerinnen alles geben und versuchen, Essen Paroli zu bieten.

 

(Michael Eyinck)

 

veröffentlicht: 01.10.2018

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VCO Münster e.V.