Spielberichte Saison 2019/2020

23./24.11.2019 Bonn und Hörde

 

Erfolgreiches Wochenende für den VCO Münster

 

Mit zwei Siegen kehrte unser Team von den Spielen in Bonn und Hörde zurück nach Münster. Dabei wurde SSF Fortuna Bonn am Samstag mit 3:0 (25:22, 25:19, 25:15) geschlagen. Am Sonntag folgte ein 3:1-Sieg (25:23, 25:27, 25:22, 25:22) beim TV Hörde.

Rechtzeitig zum Doppelspieltag am vergangenen Wochenende hatte VCO-Trainer Justin Wolff sein Team fast komplett zusammen. Lediglich Luisa van Clewe und Erika Kildau fehlten verletzt. So konnte Wolff die Belastung für die Spielerinnen gut steuern. Rieke Kaiser stand wieder als Libera auf dem Feld und Diagonalangreiferin Carolin Beining stieß am Sonntag noch zur Mannschaft.

 

Beim Tabellenzweiten in Bonn lief es zunächst noch nicht rund, beim Spielstand von 15:18 hatte Justin Wolff beide Auszeiten genommen. Doch er schien die richtigen Worte an seine Spielerinnen gerichtet zu haben. Beim 19:19 war der Ausgleich geschafft und mit Carlotta Klemm am Aufschlag konnte der VCO mit 23:21 in Führung gehen. Ein knallharter Angriff der überragenden Marianna Sharafutdinova zum 24:22 bedeutete Satzball für das Team vom Bundesstützpunkt Münster. Ein Bonner Angriffsfehler beendete den Satz.

 

Im zweiten Satz steigerte der VCO den Aufschlagdruck noch weiter und konnte zur Satzmitte mit 16:11 in Führung gehen. Beim Stand von 24:16 schlichen sich noch einige Konzentrationsfehler ins Münsteraner Spiel ein, aber ein Bonner Aufschlagfehler zum 19:25 beendete schließlich den Satz.

Im dritten Satz ließen die VCO-Spielerinnen dann keinen Zweifel am deutlichen Sieg aufkommen. Schnell konnte unser Team mit 14:7 einen sicheren Vorsprung heraus spielen. Marianna Sharafutdinova war von der Bonner Abwehr nicht mehr zu stoppen und nach nur siebzig Spielminuten beendete ein Bonner Angriffsfehler zum 15:25 die Partie.

 

Als wertvollste Spielerinnen wurden anschließend Carola Schaefermeyer und Marianna Sharafutdinova ausgezeichnet. Ein zufriedener Justin Wolff nach der Begegnung: „Die Spielerinnen haben unseren Matchplan gut umgesetzt und sehr wenige Fehler gemacht. Das war der Schlüssel zum deutlichen Sieg.“

Mehr Gegenwehr leistete der TV Hörde am Sonntagabend. Dabei war der VCO optimal in die Begegnung gestartet. Josefa Vesterling blockte gleich den ersten Hörder Angriff und brachte ihr Team anschließend mit starken Aufschlägen 7:0 in Front. Erst langsam fanden die Gastgeberinnen ins Spiel, konterten jetzt ebenfalls mit guten Aufschlägen und kamen auf 11:12 heran. Aber rechtzeitig zum Satzende fand der VCO zur Aufschlagstärke der Anfangsphase zurück. Mit Carlotta Klemm am Service wurde der Vorsprung wieder auf 24:21 ausgebaut. Alisha Ossowski brachte ihr Team noch auf 23:24 heran, dann beendete ein Hörder Aufschlagfehler den ersten Satz.

Mit dem Satzgewinn im Rücken blieb der VCO am Drücker und dominierte auch den zweiten Satz mit guten Aufschlägen. Beim 24:17 glaubte kaum jemand an einen Hörder Satzgewinn. Aber angetrieben von einer lautstarken Halle und Kapitänin Hannah Köster am Aufschlag schafften die Gastgeberinnen den Gleichstand zum 24:24. Lena Bernhard verwandelte schließlich den zweiten Satzball zum 27:25 für ihr Team und damit zum Satzausgleich.

 

Das Spiel drohte zu kippen, aber unser Team behielt die Nerven. Inzwischen hatte Wolff Angreiferin Mia Kirchhoff und das Geburtstagskind Pia Mohr eingewechselt. Mohr hat in dieser Saison zur Außenangreiferin umgeschult, wurde aber noch einmal auf ihrer alten Position als Mittelblockerin eingesetzt. Im weiteren Satzverlauf kam auch Carolin Beining aufs Spielfeld. Besonders im Angriff legte der VCO jetzt noch einmal zu, der TV Hörde hielt mit Lena Bernhard dagegen. Beim Stand von 19:19 war noch alles offen, kurze Zeit später brachte Pia Mohr ihr Team durch zwei Blockpunkte in Folge mit 23:21 in Front. Ossowski verkürzte noch einmal auf 22:23, aber nach einer Hörder Netzberührung verwandelte Mia Kirchhoff gleich den ersten Satzball zum 25:22 und damit zur 2:1-Satzführung.

 

Auch der vierte Satz wurde erst in der Endphase entschieden. Carolin Beininig erzielte den Ausgleich zum 21:21, anschließend blockte Mia Kirchhoff den Angriff von Alisha Ossowski zum 22:21. TV-Trainerin Teee Slacanin (Williams) nahm ihre letzte Auszeit, aber der VCO machte mit Marianna Sharafutdinova am Aufschlag weiter Druck. Diesmal blockte Pia Mohr den Hörder Angriff, 23:21 für den VCO. Hörde konterte mit Ossowski noch einmal zum 22:23, aber Mia Kirchhoff erzielte mit einem geschickten Heber hinter den Hörder Block den ersten Matchball. Der Ball flog nach einer missglückten Hörder Abwehr zurück ins Münsteraner Feld und Carlotta Klemm hatte keine Mühe, den Ball zum 25:22 zu versenken. Anschließend stürmten die VCO-Spielerinnen mit riesigem Jubel das Spielfeld und feierten den gelungenen Abschluss des Wochenendes.

Zur wertvollsten Spielerin wählten die Trainer TV-Angreiferin Lena Bernhard und VCO-Zuspielerin Fiona Baker.

 

Das nächste Spiel bestreitet der VCO Münster erst am 26. Januar 2020, dann sind wir um 16 Uhr zu Gast beim SCU Emlichheim II.

 

Bis dahin sind die VCO-Spielerinnen aber nicht untätig: In dieser Woche fährt das Team zu einem Trainingslager ins belgische Volleyballzentrum Vilvoorde bei Brüssel und bestreitet dort zwei Spiele gegen die belgische Jugendnationalmannschaft. Anschließend spielen die meisten Spielerinnen bei ihren Heimatvereinen für die verschiedenen Jugendmannschaften. Darüber hinaus werden einige Spielerinnen im Dezember auch noch in der Nationalmannschaft gefordert sein.

 

(Michael Eyinck)

Münster, 15.11.2019

 

Starke Leistungsschwankungen beim 1:3 gegen den SV Blau-Weiß Aasee Münster

 

Ein Auf und Ab beider Mannschaften erlebten die Zuschauer am Samstagabend in der Aasee-Halle. Nach einem 0:2-Satzrückstand (17:25, 23:25) dominierte das Team vom Bundesstützpunkt Münster den dritten Satz mit 25:7. Der vierte Durchgang ging wieder mit 25:13 an die Gastgeberinnen. Dabei wäre für den VCO Münster durchaus mehr möglich gewesen. Doch zu viele Aufschlagfehler und Probleme in der Annahme verhinderten ein besseres Ergebnis.

Da Ersatzlibera Rieke Kaiser und Mittelblockerin Luisa van Clewe zu einem Beach-Lehrgang nach Stuttgart eingeladen waren, musste VCO-Trainer Justin Wolff die Annahmereihe umstellen. Für Rieke Kaiser streifte sich Angreiferin Mia Kirchhoff das Liberatrikot über. Im Mittelblock machte Maya Sendner ihr erstes Spiel in der dritten Liga und Kapitänin Lynn Kosina kehrte nach zweiwöchiger Verletzungspause ins Team zurück.

 

Zu Beginn des ersten Satzes konnte der VCO Münster mit einer Aufschlagserie von Josefa Vesterling zunächst mit 4:0 in Führung gehen. Aasee konterte und bis zum 10:10 war das Spiel ausgeglichen. Dann brachte Aasee-Angreiferin Johanna Pennekamp ihr Team mit einer Aufschlagserie 15:10 in Führung und sorgte damit für die Vorentscheidung im ersten Satz. Drei Satzbälle konnte der VCO noch abwehren, den vierten verwandelte Aasee-Angreiferin Johanna Pennekamp zur 1:0 Satzführung für die Gastgeberinnen.

 

Im zweiten Satz brachte Justin Wolff nun Lynnn Kosina für die etwas glücklos agierende Marianna Sharafutdinova. Mit einem verbesserten Angriff war der Satz jetzt ausgeglichen. Im Satzverlauf brachte Wolff im Doppelwechsel Zuspielerin Lea Venghaus und Carolin Beining für Kristi Kubeŝová und Fiona Baker. Carolin Beining hielt ihr Team mit druckvollen Aufschlägen und einer guten Abwehr im Spiel und der Satz blieb bis zum Ende spannend. Erst eine missglückte Abwehr an die niedrige Hallendecke beendete den Satz zur 2:0-Führung für die Aaseestädterinnen.

 

Venghaus und Beining blieben im dritten Satz auf dem Feld, Mittelblockerin Maya Sendner rückte für Josefa Vesterling in die Startaufstellung und kam damit zu ihrem ersten Einsatz in der dritten Liga. Aasee brachte zum Satzbeginn Adriana Spinelli und Bundesstützpunktspielerin Nikola Schmidt ins Spiel. Mit Carlotta Klemm am Aufschlag machte der VCO von Beginn an viel Druck und ging mit 5:0 in Führung. Jetzt passte alles beim Bundesstützpunktteam. Beim Spielstand von 13:7 kam Kaia Baker zum Service und gab das Aufschlagrecht bis zum Satzende nicht mehr ab. Mit ihren präzisen Aufschlägen kam die Annahme der Gastgeberinnen überhaupt nicht zurecht und mit den Angriffen hatten Block und Feldabwehr des VCO keine Probleme. Lea Venghaus konnte ihre Angreiferinnen variabel einsetzen und die punkteten zuverlässig. Mit einem direkten Ass verwandelte Kaia Baker nach nur 18 Spielminuten den ersten Satzball zum 25:7 für den VCO.

Von dem klar verlorenen Satz ließen sich die Gastgeberinnen aber nicht verunsichern und starteten, jetzt wieder mit den erfahrenen Kräften, konzentriert in den vierten Satz. Nach einer Aufschlagserie von Aasee-Kapitänin Ronja de Boer lag der VCO schnell mit 2:8 hinten. Diesen Rückstand konnten die Spielerinnen vom Bundesstützpunkt Münster nicht mehr entscheidend verkürzen. Vier Matchbälle konnten noch abgewehrt werden, ein Aufschlagfehler des VCO zum 25:13 beendete das Spiel.

 

In einer insgesamt niveauarmen Begegnung machte Aasee am Ende weniger Fehler und ging als verdienter Sieger vom Feld. Als wertvollste Spielerinnen wurden Pia Schulte-Döinghaus und Carolin Beining ausgezeichnet.

 

Am kommenden Wochenende hat unser Team zweimal die Chance, es besser zu machen. Am Samstag um 16 Uhr ist der VCO Münster zu Gast bei SSF Fortuna Bonn und am Sonntag um 18 Uhr endet das Wochenende mit dem Spiel beim TV Hörde.

 

(Michael Eyinck)

Sundern, 10.11.2019

 

Knappe 2:3-Niederlage beim Tabellenführer

RC Sorpesee

 

Erst nach 111 Spielminuten musste sich unser Team dem favorisierten Tabellenführer aus dem Sauerland geschlagen geben. Die Satzergebnisse: 16:25, 25:22, 25:20, 21:25 und 10:15.

 

Mit fast voller Mannschaftsstärke konnte der VCO Münster am vergangenen Sonntag zum ungeschlagenen Tabellenführer RC Sorpesee reisen. Lediglich Angreiferin Lynn Kosina und Libera Erika Kildau konnten nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Dafür waren Kristi Kubešová und Pia Mohr nach überstandenen Verletzungen wieder einsatzfähig. Beide Spielerinnen hatten sich den Einsatz durch gute Trainingsleistungen verdient und standen in der Startformation des VCO.

 

Die Gastgeberinnen starteten hoch konzentriert ins Spiel und setzten die Münsteraner Annahme sofort unter Druck. Beim Spielstand von 3:11 hatte VCO-Trainer Justin Wolff bereits beide Auszeiten genommen. Erst die Hereinnahme von Marianna Sharafutdinova stabilisierte das Spiel des Teams vom Bundesstützpunkt Münster. Es reichte aber nicht mehr für eine Wende im ersten Satz.

Ganz anders im zweiten Satz: Der VCO konnte die Eigenfehler reduzieren und machte jetzt mehr Druck im Aufschlag. So wurde der Vorsprung nach ausgeglichenem Start immer größer. Auch die Wechsel beim Gastgeber hatten keinem Erfolg. Beim Stand von 15:8 für den VCO hatte Sorpesee-Trainer Julian Schallow bereits beide Auszeiten genommen. Der Satzgewinn kam nicht mehr in Gefahr. Nach 25 Spielminuten verwandelte Carlotta Klemm den dritten Satzball zum 25:22 für den VCO.

 

Den Schwung des gewonnenen Satzes nahmen die Münsteranerinnen gleich mit in den dritten Satz. Besonders Mittelblockerin Luisa van Clewe hatte großen Anteil am Satzgewinn. Allein viermal war sie im Block erfolgreich. Hinzu kamen noch drei Angriffspunkte. Sie war es auch, die mit einem krachenden Schnellangriff zum 25:20 für die 2:1-Satzführung sorgte.

 

Im vierten Satz lag unser Team zunächst zurück, konnte sich aber im weiteren Verlauf wieder heran kämpfen. Viele Aufschlagfehler ließen auf beiden Seiten keinen Spielfluss aufkommen. Leider verletzte sich Luisa von Clewe beim Spielstand von 13:15 am Fuß und konnte nicht mehr weiter spielen. Danach ließ die Konzentration bei den jungen VCO-Spielerinnen vorübergehend nach und es dauerte einige Ballwechsel, bis sich unser Team wieder aufs Spiel konzentrieren konnte. Das nutzte der RC Sorpesee zu einem Zwischenspurt und gewann den Satz mit 25:21.

Im folgenden Tiebreak erwischte der RC Sorpesee den besseren Start und lag beim Seitenwechsel bereits mit 8:3 in Front. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und gewannen den Satz mit 15:10.

 

VCO-Trainer Justin Wolff sprach nach Spielende von einem verdienten Sieg für die Gastgeberinnen, RC-Trainer Julian Schallow aber auch von einem verdienten Punktgewinn für den VCO. Zur wertvollsten Spielerin beim RC Sorpesee wählte Justin Wolff Kim Spreyer, Julian Schallow entschied sich für Marianna Sharafutdinova vom VCO Münster.

 

Am 16.11.2019 ist der VCO Münster zu Gast beim SV Blau-Weiß Aasee (Anpfiff: 20 Uhr).

 

(Michael Eyinck)

Bremen, 3.10.2019

 

Personalnotstand -

der VCO kämpft vergeblich gegen die Niederlage

 

Beim Spiel gegen die Volleyballerinnen des TV Eiche Horn Bremen konnte das ersatzgeschwächte Team vom Bundesstützpunkt Münster nur in den ersten beiden Sätzen mithalten und verlor nach dem 1:1-Satzausgleich noch deutlich mit 1:3 (21:25, 25:23, 13:25 und 8:25).

Mit großen Personalsorgen war der VCO Münster zum Auswärtsspiel nach Bremen gereist. Nur acht Spielerinnen standen Trainer Justin Wolff zur Verfügung. Davon gingen auch Pia Mohr im Außenangriff und Rieke Kaiser als Libera angeschlagen ins Spiel. Zudem fehlte Mia Kirchhoff. Sie war mit dem WVV-Team zum Bundespokal Nord gefahren.

 

Trotz der angespannten Personalsituation ging der VCO mutig ins Spiel und lag mit Carlotta Klemm am Aufschlag zunächst 4:1 in Führung. Im weiteren Satzverlauf konnte Bremen den Satz aber noch drehen. Münster kämpfte sich zwar mehrmals wieder heran, doch die Gastgeberinnen erhöhten mit Sandra Zepelin den Aufschlagdruck und gewannen den Satz mit 25:21.

 

Im zweiten Durchgang blieb Bremen zunächst weiter am Drücker. Beim Stand von 12:6 hatte Wolff bereits beide Auszeiten genommen. Mit der klaren Führung ließ die Konzentration bei Bremen etwas nach, das konnte der VCO nutzten und kämpfte sich zurück ins Spiel. Punkt für Punkt wurde der Rückstand reduziert, beim 13:13 war der Ausgleich geschafft. Die Münsteranerinnen blieben weiter am Drücker und lagen kurz vor Satzende mit 23:21 in Führung. Bremen glich noch einmal aus, zwei Fehler in Folge brachten aber den 25:23-Satzgewinn für den VCO Münster.

 

Der weitere Spielverlauf ist schnell erzählt. Bremen konnte besonders mit der ehemaligen Bundesliga- und A-Nationalspielerin Dominice Steffen den Aufschlagdruck weiter erhöhen und dem VCO fehlten im Angriff die Alternativen, da Pia Mohr mit Schulterproblemen nicht angreifen konnte. Nur VCO-Mannschaftskapitänin Lynn Kosina blieb mit ihren Angriffen gefährlich und war am Ende Münsters beste Angreiferin. Oft hatte die Bremer Abwehr leichtes Spiel und die Angreiferinnen punkteten zuverlässig. Im vierten Satz musste dann auch die bis dahin gut spielende Ersatzlibera Rieke Kaiser passen. Justin Wolff beorderte Pia Mohr auf die Libero-Position und Mittelblockerin Josefa Vesterling in die Diagonale. In der ungewohnten Formation war das Team gegen den abwehrstarken Gegner chancenlos, am Ende fehlte auch der Glaube an eine Wende und der vierte Satz ging mit 8:25 verloren.

Zur wertvollsten Spielerin wählte VCO-Trainer Justin Wolff die Bremer Angreiferin Dominice Steffen, Eiche-Trainer Marcus Lenz entschied sich für VCO-Mittelblockerin Luisa van Clewe.

 

Nun bleiben dem Team des VCO Münster fünf Wochen Zeit, um die Verletzungen zu kurieren und an der Abstimmung zu feilen. Das nächste Spiel startet am 10. November 2019 um 15 Uhr in Sundern - Gastgeber ist der RC Sorpesee. Dann wird man bestimmt wieder einen anderen VCO auf dem Spielfeld sehen!

 

(Michael Eyinck)

Münster, 28.09.2019


Punktgewinn für den VCO Münster zum Saisonauftakt


Im ersten Spiel der neuen Saison war der VCO Münster gleich beim Vorjahresmeister USC Münster II zu Gast und löste seine Aufgabe sehr gut. Nur Kleinigkeiten fehlten zum Sieg. Der USC gewann das Spiel nach Abwehr eines Matchballs nur denkbar knapp mit 3:2 Sätzen (23:25, 26:24, 22:25, 25:22, 17:15).

 

Mit Spannung hatten die Spielerinnen vom Bundesstützpunkt Münster und ihr neuer Trainer Justin Wolff auf das erste Saisonspiel hin gefiebert. Nach dem Ausscheiden der Abiturientinnen zum Ende der vergangenen Saison rückten Rieke Kaiser, Josefa Vesterling, Luisa van Clewe, Kaia Baker, Lea Venghaus, Kristi Kubešová und Mia Kirchhoff in das Drittligateam des Bundesstützpunktes Münster. Leider waren nicht alle Spielerinnen fit, so dass sich die Mannschaft mehr oder weniger selber aufstellte.

 

Von den personellen Engpässen ließ sich unser Team aber nicht beirren und startete mutig in den ersten Satz. Schnell war eine deutliche Führung heraus gespielt. Besonders Lynn Kosina war im Angriff kaum zu stoppen. Erst gegen Satzende kam der USC noch einmal auf 23:23 heran, machte dann aber zwei Fehler und der VCO gewann den Satz mit 25:23.

 

Auch der zweite Satz war bis zum Ende spannend. Ein zwischenzeitlicher 10:15-Rückstand war beim 18:18 wieder ausgeglichen. Erst in der Verlängerung konnte sich der USC mit 26:24 durchsetzen.

 

Genau wie die ersten beiden Durchgänge wurde der dritte Satz erst in der Endphase entschieden. Mit Lynn Kosina am Aufschlag konnte der VCO von 21:21 auf 24:21 davon ziehen. Kaia Baker verwandelte den zweiten Satzball nach einer starken Abwehrleistung von Mia Kirchhoff, die einen eigentlich schon verlorenen Ball mit einer riesigen Abwehr noch vom Boden kratzte.

 

Im vierten Satz ließ die Konzentration beim VCO etwas nach. Besonders der bis dahin sehr effektive Aufschlag war nicht mehr so wirkungsvoll. Der USC lag immer mit einigen Punkten in Front und gewann den Satz mit 25:22.

Im entscheidenden Tiebreak startete der VCO wieder voll konzentriert. Beim 3:0 griff USC-Trainer Axel Büring ein und nahm eine Auszeit. Der USC kam wieder heran und beim Stand von 8:7 für den VCO wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Unsere Mädels blieben am Drücker und standen bei einer 13:11-Führung kurz vor dem Matchgewinn.

Aber jetzt zeigte sich die Klasse der erfahrenen USC-Spielerinnen. Chiara Hoenhorst sorgte mit einem Lob hinter den VCO-Block und einem starken Aufschlag für den 13:13-Ausgleich. Ein Angriffsfehler des VCO brachte den ersten Matchball für den USC, der folgende Aufschlag segelte aber ins Aus und Mia Kirchhoff sorgte mit ihrem Servicewinner zum 15:14 für den ersten Matchball des VCO. Doch USC-Angreiferin Wiebke Zink punktete im Angriff und sorgte anschließend mit zwei starken Aufschlägen für die Entscheidung. Ein Schnellangriff von Lea Quabeck und ein Angriffsfehler des VCO beendeten das spannende Fünfsatzspiel nach über zwei Stunden. Trotz der knappen Niederlage überwog beim VCO aber die Freude über die gute Leistung und den Punktgewinn.

Zur wertvollsten Spielerin wählte Justin Wolff USC-Spielerin Johanna Thewes. Axel Büring entschied sich für Lynn Kosina vom VCO.

 

VCO-Trainer Justin Wolff war mit der Leistung seiner Spielerinnen insgesamt zufrieden. Wolff: „In einigen Phasen haben wir noch zu viele leichte Fehler gemacht. Wir stehen aber erst am Anfang und haben in allen Bereichen noch Luft nach oben.“ USC-Trainer Axel Büring sprach im Anschluss an die Begegnung von der besten Saisonleistung seines Teams lobte die Leistung der jungen VCO-Spielerinnen.

 

(Michael Eyinck)

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VCO Münster e.V.