Spielberichte Saison 2020/2021

Münster, 24.10.2020

 

Knapper 3:1-Sieg gegen den SCU Emlichheim II

 

Unnötig spannend machte es der VCO Münster im Spiel gegen die Gäste aus der Grafschaft Bentheim. Denn die engen Satzergebnisse (27:29, 25:12, 26:24, 25:23) waren einigen unkonzentrierten Spielphasen im ersten und dritten Satz geschuldet. Im vierten Satz holten die Schützlinge von Bundesstützpunkttrainer Justin Wolff dafür einen Achtpunkte-Rückstand noch auf und gewannen am Ende verdient mit 3:1 Sätzen.

  

Gleich auf mehreren Positionen hatte Wolff sein Team gegenüber den letzten Spielen umgestellt. Dabei machte Ammely Meis ihr erstes Spiel nach langer Verletzungspause auf ihrer neuen Position als Zuspielerin. Auch Nikola Schmidt kam nach ihrer Fußverletzung erstmals in dieser Saison zum Einsatz.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Bis zur Satzmitte konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann baute der VCO den Vorsprung beim Spielstand von 18:13 bis auf fünf Punkte aus und hatte beim 24:20 vier Satzbälle. Aber die Gäste gaben nicht auf und konnten mit Julia Konders am Aufschlag zum 24:24 ausgleichen. Drei weitere Satzbälle wehrte der SCU Emlichheim ab. Ein Münsteraner Angriffsfehler beim ersten Satzball für die Gäste beendete den Durchgang zum etwas unglücklichen 0:1 Satzrückstand.

 

Unbeeindruckt hiervon startete der VCO in den zweiten Satz. Mit Melissa Vasi am Aufschlag ging das Team vom Bundesstützpunkt Münster schnell mit 5:0 in Führung. Der Münsteraner Block lies kaum einen direkten Emlichheimer Angriffspunkt zu und die von Libera Erika Kildau hervorragend organisierte Abwehr brachte fast alle Bälle zurück zur Zuspielerin Prisca Jeschke, die ihre Angreiferinnen flexibel einsetzten konnte. So wurde der Vorsprung immer weiter ausgebaut, ein Emlichheimer Blockfehler beendete den Satz zum überaus deutlichen 25:12 für den VCO.

 

Auch im dritten Satz dominierten zunächst die Gastgeberinnen. Bis auf 12:7 wuchs der Vorsprung an, bevor Emlichheim sich langsam wieder heran kämpfte und beim 20:20 den Ausgleich schaffte. Aber mit Melissa Vasi am Aufschlag zog der VCO wieder auf 24:20 davon. Doch erneut hielt der SCU dagegen und schaffte den Ausgleich zum 24:24. Sollte Emlichheim den Satz wie im ersten Durchgang noch drehen? Nein – denn ein erfolgreicher Hinterfeldangriff von Melissa Vasi und ein Blockpunkt von Sophia Fallah ließen diesmal das Heimteam jubeln.

 

Im vierten Satz baute Trainer Justin Wolff seinen Annahmeriegel etwas um und brachte Nikola Schmidt in der Startformation. Emlichheim nutzte das und war jetzt mit einigen gefährlichen Aufschlägen erfolgreich. Auch die Einwechselung von Zuspielerin Ammely Meis und Maya Sendner im Mittelblock brachte zunächst keinen Erfolg, der VCO lag beim 5:13 mit acht Punkten in hinten. Erst mit Ammely Meis am Aufschlag konnte der Rückstand auf 12:13 verkürzt werden. Ein guter Block und eine in dieser Phase im Angriff nicht zu stoppende Amelie Strothoff sorgten für den Anschluss. Unnötige Fehler ließen den Rückstand aber wieder auf 19:23 anwachsen, es drohte erneut der Tiebreak. Dann hatte VCO-Trainer Justin Wolff Glück mit seiner Einwechselung. Beim Spielstand von 20:23 brachte er Melissa Vasi zum Aufschlag aufs Feld. Und die bedankte sich mit einigen gefährlichen Aufschlägen für das Vertrauen ihres Trainers. Gegen den hohen Münsteraner Block gab es für die gegnerischen Angreiferinnen jetzt kaum ein Durchkommen und nach einer tollen Abwehr von Libera Erika Kildau punktete Kaia Baker zum ersten Matchball für den VCO. Der anschließende Emlichheimer Angriff wurde vom VCO-Block entschärft und der folgende Angriff von Amelie Strothoff sprang vom Emlichheimer Block ins Aus – 25:23 und damit 3:1-Sieg für den VCO.

VCO-Trainer Justin Wolff wählte anschließend Loreen Poll zur wertvollsten Spielerin beim SCU Emlichheim. SCU-Trainerin Claudia Volkers entschied sich für die überragende VCO-Libera Erika Kildau.

 

Wolff freute sich gemeinsam mit seinem Team über den Sieg, sah aber natürlich noch jede Menge Verbesserungsmöglichkeiten. Im Rückblick auf die Endphasen im ersten und dritten Satz meinte er: „Da müssen wir unsere Chancen konsequenter nutzen, sonst kann das schnell schief gehen. Dafür haben wir im vierten Satz nie aufgegeben und uns nach einer tollen Aufholjagd am Ende selber belohnt.“

 

Am kommenden Wochenende ist der VCO Münster gleich zweimal Auswärts gefordert: Am Samstag beim TSV Bayer 04 Leverkusen II und am Sonntag beim SV Bad Laer. Leverkusen lies am vergangenen Wochenende durch einen 3:2-Sig gegen den TV Hörde aufhorchen und mit dem Zweitligaabsteiger Bad Laer wartet am Sonntag ein weiterer hochkarätiger Gegner auf unser Team. Das nächste Heimspiel ist für Samstag, 7.11.2020, 15:30 Uhr, geplant. Ob das Spiel wie geplant stattfinden kann und ob Zuschauer zugelassen sind, kann im Moment noch nicht sicher gesagt werden. Bitte informiert Euch daher auf unserer Homepage über mögliche Änderungen.

 

(Michael Eyinck)

Münster, 23.10.2020

 

Der VCO Münster empfängt den SCU Emlichheim

 

Nach einer einwöchigen Ferienzeit stiegen die Bundesstützpunkt-spielerinnen am Montag wieder in das Training ein und freuen sich auf das am Samstag, 24. Oktober, stattfindende Heimspiel in der 3. Liga gegen den SC Union Emlichheim II.

Der VC Olympia Münster steht bei zwei weniger ausgetragenen Spielen derzeit in der Tabelle einen Punkt vor den Grafschafterinnen. Da in Emlichheim traditionell sehr gute Jugendarbeit geleistet wird und die sportlichen Vergleiche in den vergangenen Jahren stets spannend verliefen, ist auch am Samstag ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe zu erwarten.

Die Münsteranerinnen möchten natürlich die bislang gezeigten guten Auftritte in der 3. Liga fortsetzen und auch im fünften Spiel hintereinander Zählbares mitnehmen. Welche Spielerinnen aus dem großen Kader am morgigen Samstag um 15.30 Uhr für den VC Olympia Münster ans Netz gehen werden, ist bislang noch das Geheimnis des Bundesstützpunkttrainers Justin Wolff.

 

Da der Wert der 7-Tages-Inzidenz in Münster in den letzten Tagen rapide angestiegen ist, wird es zur Sicherheit der Zuschauer verstärkte Schutzmaßnahmen geben. So ist davon auszugehen, dass auch auf den Zuschauerplätzen ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. 

Münster, 10.10.2020

 

Heiß umkämpfter 3:2-Sieg gegen den MTV Hildesheim

 

In einem spannenden Spiel ging der VCO Münster nach 130 Spielminuten als Sieger vom Feld. Nach einem schwachen Start steigerten sich die Gastgeberinnen im Spielverlauf, konnten aber im vierten Satz den ersten Matchball nicht nutzen. Im Tiebreak machte der VCO dann alles klar und gewann das Spiel mit 13:25, 26:24, 25:23, 25:27 und 15:10.

Einige Spielerinnen vom Bundesstützpunktteam waren bereits in den Herbstferien, dafür waren die U17-Nationalspielerinnen Carla Fuchs, Mia Kirchhoff und Sophia Fallah wieder dabei. Die noch vierzehnjährige Lilli Daubert, sonst in der Regionalliga für den ASV Senden im Einsatz, machte gegen Hildesheim ihr erstes Spiel in der dritten Liga.

 

VCO-Trainer Justin Wolff hatte seine Spielerinnen vor dem Gegner gewarnt. Er sah Hildesheim deutlich stärker als es die bisherigen Ergebnisse vermuten ließen. Und so begann das Match mit einem klassischen Fehlstart für die Münsteranerinnen. Während dem Gast fast alles gelang, blieb der VCO in allen Elementen unter seinen Möglichkeiten. Erst zum Satzende fanden die Spielerinnen mit der inzwischen eingewechselten Carla Fuchs langsam ins Spiel und konnten den Abstand etwas reduzieren. Am deutlichen Satzergebnis änderte das aber nicht mehr viel.

 

Ein ganz anderes Bild bot sich den Zuschauern ab dem zweiten Satz. Jetzt spielten beide Teams auf Augenhöhe. Kein Ball wurde verloren gegeben und die Fans sahen viele lange Ballwechsel. Kurz vor Satzende lag Hildesheim beim 21:18 mit drei Punkten in Führung, aber mit den gefährlichen Aufschlägen von Carla Fuchs und guter Blockarbeit drehte der VCO den Satz. Nach einem platzierten Angriff von Amelie Strothoff hatte das Bundesstützpunktteam beim 24:23 den ersten Satzball. Der wurde noch vergeben, doch dann holte Kapitänin Pia Mohr mit ihrem Angriff zum 25:24 den zweiten Satzball, den sie auch gleich mit ihrem Blockpunkt zum 26:24 verwandelte.

 

Auch im dritten Satz war das Spiel ausgeglichen, keine Mannschaft konnte mit mehr als drei Punkten in Führung gehen. VCO-Libera Lotte Kühn glänzte mehrfach mit tollen Abwehrleistungen und auf den Block war jetzt Verlass. Beim 23:21 stand der VCO kurz vor dem Satzgewinn, ehe die Gäste noch einmal zum 23:23 ausgleichen konnten. Nach einer Auszeit von VCO-Trainer Justin Wolff machte der VCO alles klar. Ein Hildesheimer Angriffsfehler und ein Blockpunkt von Sophia Fallah beendeten den dritten Durchgang zum 25:23 und damit zur 2:1 Satzführung.

Dramatik pur dann im vierten Satz: Meist lag der VCO mit einigen Punkten zurück. Inzwischen war Lilli Daubert für Mia Kirchhoff ins Spiel gekommen und führte sich gleich mit einigen gelungenen Angriffen gut ein. Trotzdem wuchs der Hildesheimer Vorsprung immer weiter an und beim 24:17 hatten die Gäste sieben Satzbälle. Jetzt hieß es für den VCO einfach Punkt für Punkt weiterspielen. Lilli Daubert wehrte den ersten Satzball ab und mit Carla Fuchs am Aufschlag war der VCO nicht zu stoppen. Mit einem Servicewinner und weiteren guten Aufschlägen setzte Fuchs die Annahme der Gäste unter Druck. Nach einem Blockpunkt von Maya Sendner und zwei erfolgreichen Angriffen von Lilli Daubert war beim 24:24 der Ausgleich geschafft und nach einem weiteren Servicewinner von Fuchs hatte der VCO sogar Matchball. Der wurde leider vergeben und Hildesheim zog den Kopf mit einem Servicewinner und einem Münsteraner Angriffsfehler im letzten Augenblick noch einmal aus der Schlinge. Nach dem 25:27 ging es wieder in den Tiebreak.

Jetzt merkte man beiden Teams die Strapazen der vergangenen vier Sätze an. Schon beim 0:2 griff Justin Wolff mit einer Auszeit ein, beim Rückstand von 2:5 brachte er Mia Kirchhoff für Pia Mohr zurück aufs Feld und leitete damit die Wende im Entscheidungssatz ein. Bei einer 8:7-Führung wurden noch einmal die Seiten gewechselt. Bis zum 9:10 blieb es spannend, dann punktete Lilli Daubert zum 10:10 und war anschließend mit einem Servicewinner erfolgreich. Jetzt machten die Münsteraner Größenvorteile den Unterschied aus. Dreimal in Folge scheiterten die Hildesheimer Angreiferinnen am Block von Maya Sendner - zweiter Matchball für den VCO. Den verwandelte Amelie Strothoff nach guter Abwehr von Mia Kirchhoff mit einem platzierten Angriff zum 15:10.

Zu den wertvollsten Spielerinnen des Spiels wählten die Trainer Melanie Paul vom MTV Hildesheim und Carla Fuchs vom VCO Münster.

 

Trainer Justin Wolff beglückwünschte seine Spielerinnen zum Erfolg. Wolff: „Das war ein Sieg des Willens. Nach einer anstrengenden Woche mit der Doppelbelastung von Klausuren und Training waren die Spielerinnen ziemlich erschöpft. Aber wir haben den Kampf angenommen und am Ende verdient gewonnen.“ - war er mit dem Ergebnis zufrieden. Anders als noch vor zwei Wochen gegen Köln haben seine Spielerinnen in der Endphase die Nerven behalten und sich selber belohnt.

 

Nach einer einwöchigen Trainingspause startet die Vorbereitung auf das nächste Heimspiel am Samstag 24.10.2020 um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Berg Fidel. Gegner ist dann der SCU Emlichheim II. Im Anschluss spielt um 18:30 Uhr der USC Münster II gegen den TV Cloppenburg.

 

(Michael Eyinck)

Münster, 09.10.2020

 

Internationale Erfahrung gegen jugendlichen Elan

 

Am Samstag, 10. Oktober, empfangen die Talente des VC Olympia Münster den MTV Hildesheim. Erster Aufschlag in der Halle Berg Fidel ist um 15.30 Uhr.

Unsere Gäste aus Hildesheim treten mit einem internationalen Kader bei uns ins Münster an. So sind auf der Mannschaftsliste der Hildesheimerinnen Spielerinnen aus Italien, Polen, Spanien, Schweden und der Tschechischen Republik zu finden. Dieser internationalen Erfahrung werden wir jugendlichen Elan entgegensetzen und versuchen, unsere guten Leistungen der letzten Spiele zu bestätigen.

Während wir in den bisherigen drei Spielen zweimal als Sieger vom Feld gehen konnten und einmal nur knapp im Tie-Break verloren haben, startete Hildesheim mit drei Niederlagen in die Saison, konnte aber am letzten Wochenende den ersten Saisonsieg einfahren.

 

Bundesstützpunkttrainer Justin Wolff wird sicher wieder allen Spielerinnen seines Teams Einsatzzeiten gönnen. Wir freuen uns auf ein interessantes Spiel.

 

Die Halle wird um 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (außer am Sitzplatz) ist verpflichtend.

Münster, 26.09.2020

 

Knappe 2:3-Niederlage gegen den FCJ Köln II

 

Trotz einiger personeller Engpässe musste sich der VCO Münster erst nach über zwei Stunden Spielzeit knapp mit 25:19, 19:25, 18:25, 25:21 und 18:20 geschlagen geben. Dabei konnten die Gastgeberinnen einen 1:2-Satzrückstand ausgleichen und vergaben im Tiebreak gleich mehrere Chancen auf den Sieg. Die Zuschauer sahen ein heiß umkämpftes Match, bei dem besonders die Abwehr beider Teams Schwerstarbeit leistete. Am Ende machte die größere Erfahrung der favorisierten Gäste den kleinen Unterschied aus.

Einige Krankheitsfälle hatten den geplanten Kader von Trainer Justin Wolff etwas reduziert und die Vorbereitung auf das Spiel am Samstag nicht leichter gemacht. Pia Mohr war in der Woche mit dem USC Münster in Potsdam, Mittelblockerin Maya Sendner ist nach gerade überstandener Verletzung noch nicht voll belastbar. Für sie kam ab Mitte des Spiels Diagonalangreiferin Amelie Strothoff auf der Blockposition zum Einsatz. Die fünf U17-Nationalspielerinnen vom Bundesstützpunkt Münster erhielten nach der anstrengenden Trainingswoche mit der Nationalmannschaft in Kienbaum am Wochenende frei. Kölns Trainer Florian Hannich konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen und hatte in seinem vierzehnköpfigen Kader mehrere ehemalige Zweitligaspielerinnen und mit Pia Weiand eine Zuspielerin mit Erstligaerfahrung in seinem Team.

Die Spielerinnen vom VCO Münster ließen sich aber vom Gegner nicht beeindrucken und konnten ihre Vorteile im Block zusammen mit einer tollen Abwehr immer wieder zu Punkten nutzen. Die Annahme um die gut aufgelegte Libera Lotte Kühn stand sicher und ermöglichte Zuspielerin Lea Venghaus einen variablen Spielaufbau. Beim Spielstand von 19:12 war die Vorentscheidung im ersten Satz gefallen, ein Kölner Netzfehler beendete den Durchgang zum 25:19 für den VCO.

 

Köln reagierte und setzte ab dem zweiten Satz auf Pia Weiand im Zuspiel. Jetzt lief das Kölner Spiel besser und die Gäste machten viel Druck mit ihren Aufschlägen. Auch bei größeren Rückständen gaben die VCO-Spielerinnen aber nicht auf und kämpften sich immer wieder heran. In der entscheidenden Phase zum Satzende bewahrten die Gäste jeweils die Ruhe und konnten die nächsten beiden Durchgänge mit 25:19 und 25:18 für sich entscheiden.

 

Die Gastgeberinnen ließen sich von den beiden verlorenen Sätzen aber nicht beirren und spielten weiter mutig mit. In der zweiten Spielhälfte übernahm Libera Erika Kildau für Lotte Kühn und auch Zuspielerin Prisca Jeschke bekam Einsatzzeiten. Sie bereitete der Kölner Annahme besonders mit ihren Aufschlägen einige Probleme. Der Durchgang blieb bis kurz vor Satzende spannend, meist lag der VCO mit ein bis zwei Punkten in Front. Erst als Pia Mohr den Vorsprung mit einer Aufschlagserie von 18:17 auf 23:17 ausbaute, war der Satz entschieden. Kaia Baker punktete kurz darauf mit einem platzierten Angriff ins Hinterfeld zum Satzausgleich. 

Im Tiebreak hatten die Kölnerinnen zunächst die Nase vorn. Beim Rückstand von 7:10 nahm VCO-Trainer Justin Wolff seine erste Auszeit und hatte wohl die richtigen Worte an seine Spielerinnen gerichtet. Kurze Zeit später blockte Pia Mohr einen Kölner Angriff zum 11:11 Ausgleich. Münster blieb am Drücker und hatte beim 14:12 die ersten beiden Matchbälle. Aber Köln behielt die Nerven und wehrte ab. Auch die nächsten Chancen zum Matchgewinn konnte der VCO nicht nutzen. Bei einer 19:18-Führung hatten die Gäste schließlich ihren ersten Matchball. Der Münsteraner Angriff landete im Aus und die Gäste feierten einen glücklichen Sieg. Aber auch die VCO-Spielerinnen ließen die Köpfe nicht lange hängen und konnten stolz auf ihre über weite Strecken hervorragende Leistung sein.

Zur wertvollsten Spielerin wählten die Trainer Pia Mohr vom VCO Münster und Pia Weiand vom FCJ Köln.

 

Trainer Justin Wolff war am Ende natürlich etwas enttäuscht über die knappe Niederlage, aber mit Blick auf die Personalsituation trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Wolff: „In der Endphase hat die größere Erfahrung der Kölner Spielerinnen den Unterschied gemacht. Aber aus solchen Spielen können wir mehr lernen als aus einem glatten Sieg.“ - sieht er das Positive an der knappen Niederlage.

 

Am kommenden Wochenende sind die VCO-Spielerinnen in ihren Jugendmannschaften gefordert. Erst am Samstag 10. Oktober um 15:30 Uhr geht es am Berg Fidel wieder um Punkte in der dritten Liga. Zu Gast ist dann der MTV Hildesheim. Im Anschluss spielt um 18:30 Uhr der USC Münster II gegen Bad Laer. Der Eintrittspreis für beide Spiele beträgt 3 €.

 

(Michael Eyinck)

25.09.2020

 

Spitzenspiel am Berg Fidel 

 

Am Samstag, 26. September, findet in der Sporthalle Berg Fidel das Spitzenspiel der Woche in der Dritten Liga West statt. Der Tabellenvierte (VCO Münster) empfängt den Tabellenfünften (FCJ Köln II). Beide Mannschaften sind in dieser Saison ungeschlagen und sind punkt- und satzgleich direkte Tabellennachbarn.

 

Der FCJ Köln reist mit reichlich Erfahrung an und hat sich sicher einiges für das um 15.30 Uhr beginnende Spiel gegen den VCO Münster vorgenommen.

 

In der vergangenen Saison konnte das Bundesstützpunktteam am Karnevalwochenende 3 Punkte aus Köln entführen. Ob die Münsteranerinnen auch in dieser Saison zählbares aus der Partie gegen Köln mitnehmen können, wird sich zeigen.

Wie bereits in den ersten beiden Spielen wird VCO-Trainer Justin Wolff sicher wieder weniger Augenmerk auf die Punkte sondern vielmehr auf die Entwicklung seiner Schützlinge legen.

 

Der Eintritt zum Heimspiel in der Halle Berg Fidel kostet 3 Euro. Wer etwas Zeit mitbringt, kann sich im Anschluss das Lokalderby zwischen dem USC Münster II und dem SV Blau-Weiß Aasee ansehen.

Einige Regeln: 

 

·        Laut Hygienekonzept sind bis zu 300 Zuschauer erlaubt. 

·        Eine Registrierung auf Kontaktformularen ist am Eingang vorzunehmen. Die Hände müssen desinfiziert werden. 

·       Es ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Dieser darf nur auf dem Sitzplatz abgenommen werden. Die Abstandsregelung von 1,5 m ist einzuhalten. 

·       Es darf geklatscht werden. Rufe oder lautstarkes Anfeuern ist nicht erlaubt. Trommeln dürfen gerne mitgebracht werden.  

·       Der Innenraum ist nicht zu betreten und nur den Mannschaften und dem Schiedsgericht vorbehalten.

Münster,19.09.2020

 

Der VCO Münster gewinnt das Lokalderby beim SV Blau-Weiß Aasee

 

Nach dem Auftaktsieg gegen Bremen konnte das Stützpunktteam auch gegen die Aaseestädter überzeugen und gewann deutlich mit 3:1 (25:11, 25:14, 25:27 und 25:22). Es wäre sogar ein 3:0 möglich gewesen, doch Aasee gewann den dritten Satz nach einem abgewehrten Matchball beim Stand von 23:24 noch knapp mit 27:25 Punkten.

Mit einer gegenüber dem vergangen Wochenende auf einigen Positionen veränderten Aufstellung ging der der VCO Münster in die Begegnung gegen den Lokalrivalen. Mit Carla Fuchs, Sophia Fallah, Janina Mantel, Jojo Meiser und Mia Kirchhoff sind zurzeit fünf Spielerinnen vom Bundesstützpunkt Münster im Trainingslager der U17-Nationalmannschaft in Kienbaum. Eigentlich wollte sich das Nationalteam, zu dem auch noch die verletzte Nikola Schmidt gehört, auf die Europameisterschaft in Montenegro vorbereiten. Der DVV hat die Teilnahme aber wegen der steigenden Coronainfektionen im Gastgeberland abgesagt. Für die verhinderten Nationalspielerinnen machten Nele Kraus, Melissa Vasi und Prisca Jeschke ihr erstes Spiel in der dritten Liga. Zusätzlich rückten Luisa van Clewe und Carolin Beining ins VCO-Team.

Nur wenige Ballwechsel benötigte der VCO im ersten Satz, um auf Touren zu kommen. Schnell war beim Stand von 10:5 ein beruhigender Vorsprung heraus gespielt. Der Abstand wuchs im weiteren Satzverlauf immer weiter an. Was die Gastgeberinnen auch versuchten, die Angriffe wurden vom VCO-Block entschärft und von den VCO-Angreiferinnen im Anschluss konsequent in Punkte umgewandelt. Und kam ein gegnerischer Angriff einmal durch, so stand Libera Erika Kildau meist genau richtig und wehrte auch die härtesten Angriffe ab. Nach nur 19 Spielminuten beendeten zwei Servicewinner von Pia Mohr den ersten Durchgang mit 25:11 für den VCO Münster.

 

Auch im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Bis zum 9:9 konnte Aasee noch mithalten, dann zog der VCO wieder davon. Im Satzverlauf wechselte Justin Wolff auch Melissa Vasi, Carolin Beining und Prisca Jeschke ein, ohne dass sich an der Dominanz der Gäste etwas änderte. Nach zweiundzwanzig Spielminuten beendete Melissa Vasi den Satz mit ihrem Servicewinner zum 25:14.

 

Ab dem dritten Satz kamen Libera Nele Kraus für Erika Kildau und Maya Sendner für Nele Broszat auf der Mittelposition aufs Feld. Sendner war gleich mit einigen schönen Angriffen erfolgreich. Auch nach dem Doppelwechsel beim Spielstand von 13:10, Carolin Beining und Prisca Jeschke waren für Lea Venghaus und Meret Singer aufs Feld gekommen, deutete nichts auf einen Bruch im Spiel des VCO hin. Im weiteren Satzverlauf kam auch noch Hannah Hartmann für Pia Mohr auf Feld. Bis auf 21:12 wurde der Vorsprung ausgebaut, ehe Aasee zur Aufholjagd ansetzte. Mit Mannschaftskapitänin Ronja de Boer am Aufschlag wurde der Rückstand zunächst auf 17:21 verkürzt, beim Stand von 23:23 war der Ausgleich geschafft. Aber Carolin Beining verwandelte den Sideout zum 24:23 und damit zum ersten Matchball für den VCO. Doch de Boer konterte und die Blau-Weißen gingen anschließend mit 26:25 in Führung. Ein Angriffsfehler des VCO zum 25:27 beendete den dritten Satz. Trainer Justin Wolff verzichtete im Satzverlauf bewusst auf einen Rückwechsel und gab seinen jungen Spielerinnen wichtige Einsatzzeiten. 

Im vierten Satz startete das Stützpunktteam wieder mit den im vorherigen Durchgang ausgewechselten Mohr, Venghaus, Singer und Baker. Auch Libera Nele Kraus blieb auf dem Feld. Schnell wuchs der Vorsprung wieder auf 18:11 an, ehe Aasee mit guten Aufschlägen noch einmal verkürzte. In der Endphase wurde Melissa Vasi noch einmal eingewechselt. Sonst gab es beim VCO keine Wechsel mehr. Luisa van Clewe sorgte mit einem harten Angriff zum 23:20 und mit ihrem Blockpunkt zum 24:20 für die Vorentscheidung und verwandelte auch den insgesamt vierten Matchball zum umjubelten 25:22.

Zur wertvollsten Spielerin bei Blau-Weiß Aasee wählte Justin Wolff Kapitänin Ronja de Boer. Aasees Trainer Kai Annacker entschied sich für VCO-Libera Erika Kildau.

 

Wolff zeigte sich im Anschluss an die Begegnung sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Die Mannschaft hat sich sehr gut an unseren Matchplan gehalten, das war der Weg zum Erfolg. Auch nach dem verlorenen dritten Satz haben wir die Spannung gehalten und konzentriert weiter gespielt.“

 

Am kommenden Samstag 26.09.2020 um 15:30 Uhr empfängt der VCO Münster das Team vom FCJ Köln II am Berg Fidel. Köln hat sich in dieser Saison mit einigen Spielerinnen aus der zweiten Liga verstärkt und ist bestimmt heiß auf eine Revanche für die gegen den VCO erlittene 0:3-Niederlage am Karnevalswochenende im Frühjahr. Anschließend kommt es um 18:30 Uhr zum Lokalderby zwischen dem USC Münter II und dem SV Blau-Weiß Aasee. Die Zuschauer können wieder beide Spiele zum Eintrittspreis von 3 € sehen. Hinweis: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (außer am Sitzplatz) ist verpflichtend.

 

(Michael Eyinck)

Münster, 12.09.2020

 

Erfolgreicher Saisonstart für den VCO Münster -

3:1-Sieg gegen den TV Eiche Horn Bremen

 

Beim verdienten 25:14, 25:14, 21:25 und 25:20 kam das junge Team von Bundesstützpunkttrainer Justin Wolff nur zu Ende des dritten Satzes aus dem Rhythmus. Im vierten Satze machte der VCO Münster dann alles klar und feierte am Ende einen ungefährdeten Sieg.

Mit einer im Vergleich zur vergangenen Saison noch weiter verjüngten Mannschaft startete der VCO Münster in die neue Saison. Sechs erfahrene Spielerinnen haben den Bundesstützpunkt im Sommer verlassen, dafür bestritten mit Carla Fuchs, Hannah Hartmann, Meret Singer, Sophia Fallah und Lotte Kühn fünf junge Talente ihr erstes Drittligaspiel und ließen den Altersschnitt auf gerade einmal sechzehn Jahre sinken. Und dabei fehlten mit Nikola Schmidt (16), Mia Kirchhoff (16) und Nele Broszat (15) noch drei weitere junge Spielerinnen. Dafür kehrte Libera Erika Kildau mehr als eineinhalb Jahre nach ihrer Kreuzbandverletzung aufs Spielfeld zurück und zeigte bei ihrem Comeback eine überragende Leistung.

Mit einem klassischen Fehlstart begann der erste Satz in der Saison 2020/21 für den VCO. Nach einer Aufschlagserie von Bremens Pauline Peek lag das Team vom Bundesstützpunkt Münster schnell mit 0:5 hinten. Erst der Blockpunkt von Meret Singer zum 1:5 beendete die Serie der Gäste. Mit Singer am Aufschlag drehte der VCO den Rückstand kurze Zeit später in eine 7:6-Führung und baute den Vorsprung anschließend kontinuierlich aus. Nach einundzwanzig Minuten verwandelte Kaia Baker gleich den ersten Satzball zum 25:14. Allein sechs Blockpunkte im ersten Satz sprechen für die Überlegenheit des VCO am Netz.

 

Auch im zweiten Satz konnte Bremen nur zu Beginn mithalten, mit gefährlichen Aufschlägen und guten Angriffen ging der VCO ab Satzmitte wieder deutlich in Führung. Im Satzverlauf erhielt nun auch Hannah Hartmann ihre ersten Einsatzzeiten in der dritten Liga. Bei einer 18:13-Führung mahnte Justin Wolff seine Spielerinnen in einer Auszeit noch einmal zur Konzentration und im Anschluss war es wieder Meret Singer, die den Vorsprung mit einer weiteren Aufschlagserie auf 23:13 erhöhte. Sie verwandelte auch den ersten Satzball, wieder zum 25:14.

Im dritten Durchgang machte das Stützpunktteam weiter Druck und konnte sich beim Spielstand von 17:12 einen beruhigenden Vorsprung heraus spielen. Hannah Hartmann war auf dem Feld geblieben und Lotte Kühn übernahm jetzt den Liberopart. Die Zuschauer sahen viele lange Ballwechsel, oft mit dem besseren Ende für den VCO. Doch dann ließ die Konzentration etwas nach und Bremen kam besser ins Spiel. Auch die später eingewechselten Maya Sendner und Lea Venghaus konnten den Satzverlust nicht mehr verhindern - nach 27 Spielminuten verkürzte Bremen auf 1:2.

Die Gäste nahmen den Schwung aus dem gewonnenen dritten Satz zunächst mit. Erst nach einer Auszeit beim Rückstand von 4:8 kämpfte sich der VCO langsam zurück ins Spiel. Kaia Baker sorgte nach ihrer Einwechselung zusammen mit Erika Kildau für Stabilität in der Annahme und Pia Mohr übernahm jetzt viel Verantwortung im Angriff. Mit sieben Angriffspunkten hatte sie maßgeblichen Anteil am Ausgleich zum 18:18. Jetzt war es erneut Meret Singer, die mit ihren Aufschlägen den entscheidenden Vorsprung zum 22:18 herausholte. Kurz darauf sorgte Pia Mohr mit ihrem Punkt zum 24:19 für jede Menge Matchbälle. Ein Bremer Angriffsfehler zum 20:25 beendete schließlich das Spiel. Nach insgesamt 93 Spielminuten war der erste Heimsieg für den VCO Münster geschafft.

 

Bei der Wahl zur wertvollsten Spielerinnen hatte es Bremens Marcus Lentz sicher nicht ganz leicht. Er entschied sich für VCO-Zuspielerin Carla Fuchs. Justin Wolff wählte Bremens beste Angreiferin Bernice Andoh, die übrigens vor Jahren ebenfalls am Bundesstützpunkt Münster ausgebildet wurde.

 

Wolff war am Ende zufrieden mit der Leistung seines Teams. Alle Spielerinnen hatten Einsatzzeiten bekommen und konnten wertvolle Erfahrungen für die nächsten Spiele sammeln. Für den VCO Münster spielten: Carla Fuchs. Lea Venghaus, Hannah Hartmann, Kaia Baker, Meret Singer, Pia Mohr, Erika Kildau, Sophia Fallah, Maya Sendner, Amelie Strothoff und Lotte Kühn.

 

Am kommenden Samstag 19.09.2020 um 17 Uhr ist der VCO Münster zu Gast beim SV Blau-Weiß Aasee. Das nächste Heimspiel beginnt am Samstag 26.09.2020 um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Berg Fidel, zu Gast ist der FCJ Köln II. Im Anschluss spielt der USC Münster II um 18:30 Uhr gegen den SV Bad Laer. Die Zuschauer können beide Spiele zum Eintrittspreis von nur 3 € sehen!

 

(Michael Eyinck)

11.09.2020

 

Der VCO Münster startet in die neue Saison

 

Mit einwöchiger Verspätung greifen auch die Talente des VCO Münster in den Spielbetrieb der Dritten Liga ein. Nachdem am vergangenen Wochenende noch ein Vergleich aller Bundesstützpunkte in Berlin ausgetragen worden ist, starten die Münsteranerinnen am Samstag erstmals mit einem Heimspiel in die neue Saison.

 

Zu Gast am Berg Fidel wird der TV Eiche Horn Bremen sein. Am Samstag, 12. September erfolgt um 15.30 Uhr der Anpfiff zur neuen Saison. Die Hallentüren öffnen bereits um 14 Uhr. Für den Zutritt zur Halle ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpfichtend.

 

Obwohl einige Spielerinnen verletzungsbedingt nicht in das Spielgeschehen eingreifen können, steht Chefcoach Justin Wolff ein ausreichender Kader zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf eine spannende Saison!

 

(Jürgen Aigner)

 

 

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VCO Münster e.V.